Performance Max ignoriert ab Dezember den Bilder-Schalter im Konto

Ab 4. Dezember 2026 ziehen neue PMax-Kampagnen Bilder von der Landingpage, auch wenn dynamische Bilder im Konto aus sind. Abschalten geht nur je Kampagne.

Symbolbild: Fotoabzüge ragen aus einer grauen Papiermappe auf einem Holztisch, daneben lose Abzüge und eine Schere
Symbolbild: Bilder, die aus ihrem Zusammenhang in neue Formate wandernKI-generiertes Bild

Wer Google bisher verbieten wollte, Fotos von der eigenen Website in Anzeigen zu verwenden, konnte das an einer Stelle erledigen: im Konto unter den automatisch erstellten Assets, Schalter „Dynamic images“ auf Aus. Für neue Performance-Max-Kampagnen zählt dieser Schalter ab dem 4. Dezember 2026 nicht mehr.

Google hat die Änderung am 21. Oktober 2026 im Blog für Entwickler der Google-Ads-API angekündigt. Ab dem Stichtag ist die Bildextraktion bei jeder neu angelegten PMax-Kampagne voreingestellt an, egal ob sie in der Oberfläche, im Google Ads Editor oder über die API entsteht. Bisher übernahmen Kampagnen ohne eigene Angabe einfach den Wert des Kontos. Bestehende Kampagnen behalten ihre Einstellung.

Die Funktion durchsucht die hinterlegten Landingpages nach hochauflösenden Bildern und baut sie in Anzeigen ein, und zwar auf sechs Flächen: Search, YouTube, Display, Discover, Gmail und Maps. Gesteuert wird sie künftig nur noch je Kampagne.

Was müssen Teams bis zum 4. Dezember tun?#

Wer keine Website-Bilder in den Anzeigen will, braucht bei jeder neuen Kampagne ein ausdrückliches Nein. Vor dem Stichtag gehört Folgendes auf die Liste:

  • Vorlagen umstellen. Wer Kampagnen über Skripte, eigene Tools oder Plattformen anlegt, schickt laut Google für die Automatik GENERATE_IMAGE_EXTRACTION den Wert OPTED_OUT mit.
  • Ältere Kampagnen vorsichtig nachrüsten. Ein Update ersetzt die komplette Liste der Automatik-Einstellungen; wer nur das Bild-Nein schickt, löscht womöglich die Einstellung zur Textautomatik.
  • Bildrechte klären. Google erinnert daran, dass Werbetreibende alle Rechte an den Bildern ihrer Landingpages halten und Google die Nutzung für Werbung erlauben müssen.

Bei Stockfotos, deren Lizenz nur die Website abdeckt, oder bei Fotos von Kundinnen und Kunden dürfte der Ausstieg je Kampagne deshalb die sichere Wahl sein. Es ist nicht der einzige Umbau in Google Ads in diesem Herbst, wie die neuen Kanal-Prioritäten zeigen; weitere Meldungen sammelt die Themenseite Google Ads.

Wer neue Kampagnen ohne Website-Bilder starten will, stellt Vorlagen und Tools vor dem 4. Dezember um. Danach greift die Voreinstellung bei jeder Kampagne, die ohne eigene Angabe angelegt wird.

Quellen (1)

PMAXIGNO<MARKETIN<<<<<<<<<<<<<Q1<QUELLEN<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<

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