Gemini 4 Argon startet in der App, aber nur für Pro und Ultra

Wer in der Gemini-App mit einem Abo Google AI Pro oder Ultra arbeitet, schreibt seit dem 13. Oktober 2026 mit Gemini 4 Argon, Googles neuem Spitzenmodell. Kolleginnen mit privatem Gratis-Konto bleiben außen vor: Für sie gilt seit dem 9. Oktober ohnehin nur noch Flash-Lite.
Für Textarbeit verspricht Google zweierlei. Argon soll direkter antworten, weniger herumdrucksen und Klischees auslassen, und es soll Stilvorgaben besser befolgen als jedes frühere Gemini-Modell. Wer Newsletter oder Produkttexte nach einem Styleguide entwerfen lässt, sollte genau das zuerst prüfen; belegt ist es bisher nur durch Google selbst. Neu in der App ist außerdem ein Schalter von Chat auf Aufgaben. Dann arbeitet Gemini weiter, während du nicht am Rechner sitzt, auch in anderen Google-Apps. Dazu kommen Verbindungen zu mehr als 40 Apps, darunter Adobe und Shopify.
| Zugang | Wer Argon bekommt |
|---|---|
| Gemini-App | Abo Google AI Pro und Ultra |
| KI-Modus der Google-Suche | Abo Google AI Pro und Ultra |
| Google Antigravity (Programmierumgebung) | nur Google AI Ultra |
| API in AI Studio und auf der Gemini-Plattform | Entwickler und Unternehmen, weltweit |
Quelle: drei Google-Beiträge vom 13.10.2026, eigene Zusammenstellung.
Was kostet Argon über die API?#
Zum Start gilt ein Einführungspreis von 2 Dollar je Million Eingabe-Tokens und 10 Dollar je Million Ausgabe-Tokens, zwischengespeicherte Eingaben kosten 95 Prozent weniger. Wie lange dieser Preis gilt, schreibt Google nicht, Europreise für die Abos nennen die Beiträge auch nicht. Für Teams, die Kampagnenberichte oder Produktdaten über eigene Abläufe verarbeiten, ist die API der schnellere Weg zum neuen Modell als ein Abo für jede Person.
Zwischen den Wettbewerbern liegt Google damit in der Mitte. Meta hat Muse Wonder zuerst nur über die API angeboten, OpenAI hat GPT-6 direkt in alle ChatGPT-Tarife gebracht, auch in Free und Go.
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