Die Woche: GPT-6 in ChatGPT, Suche mit Chat in Copilot

Wer in ChatGPT Angebote vergleicht oder Budgets durchrechnet, bekommt die Antwort jetzt auch als Vergleichsansicht, Diagramm oder kleinen Rechner direkt im Chat. OpenAI hat dafür am 7. Oktober 2026 GPT-6 mit der Oberfläche Intelligent UI gestartet. ChatGPT wählt das Format selbst und bleibt bei Text, wenn der reicht. Neu ist auch, dass GPT-6 schon antwortet, während es noch nachdenkt oder Werkzeuge nutzt.
Den Anfang machten Plus, Pro, Business und Enterprise mit dem Modell GPT-6 Sol, ab dem Folgetag kamen Free und Go mit GPT-6 Luna dazu. Der Start gilt weltweit. Eine eigene Angabe zu Deutschland macht OpenAI nicht. In Enterprise-Workspaces entscheiden die Admins, wann GPT-6 freigeschaltet wird. Die Modelle hinter Work und Codex bleiben vorerst, wie sie sind. Bereits am 6. Oktober kamen Audio-Uploads für alle bezahlten Abos: Eine Meetingaufnahme wird zum Protokoll oder zum Entwurf einer Nachfass-Mail.
Copilot und Claude: Was Lizenz- und Abo-Inhaber neu haben#
Microsoft baut in Microsoft 365 Copilot die Suche und den Chat zusammen. Aus einem Suchergebnis heraus lassen sich Rückfragen stellen und Inhalte erzeugen, ohne das Werkzeug zu wechseln, unter Windows und im Web. Im Copilot Chat im Browser erzeugt „Try Again“ eine andere Antwort, „Switch Model“ holt eine Antwort von einem anderen Modell. Beides steht im Block der Release Notes bis 6. Oktober; Microsoft verteilt neue Funktionen schrittweise im Tenant.
Anthropic legt den Abos Max und Team ein monatliches API-Guthaben bei. Die Release Notes führen es unter dem 7. Oktober, zusammen mit dem Start von Claude Haiku 5.5. Abgerufen wird es, indem du eine Claude-Console-Organisation verknüpfst: bei Max unter Settings > Billing, bei Team unter Organization settings > Billing. Damit kann ein erster eigener Ablauf, etwa ein Agent für Kampagnenberichte, über das Abo laufen statt über eine eigene API-Rechnung. Die Höhe des Guthabens nennen die Release Notes nicht.
Für deutschsprachige Teams entscheidet bei den Audio-Uploads vor allem die Qualität der Transkripte. OpenAI schreibt selbst, dass sie Fehler enthalten können und die Leistung je Sprache schwankt.
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