Die Plugins API steuert die ausgelieferte Version

Claude Enterprise kann Pluginversionen getrennt vom Upload steuern. Die API unterscheidet Leserechte, Schreibrechte und Marktplatzvalidierung.

Das Wichtigste in Kürze

  • write:plugins erteilt laut Scope-Tabelle keine Leserechte.
  • Eine hochgeladene neueste Version und die ausgelieferte Pluginversion sind getrennte Angaben.

Die Claude Plugins API kann in einer Enterprise-Organisation die an Mitglieder ausgelieferte Version eines Plugins steuern. Eine neu hochgeladene Version ist nicht allein dadurch schon die verwendete Fassung. Die Dokumentation (Stand 3. Oktober 2026) unterscheidet unter anderem served_version_id, eine Versionsbindung und latest_version_id.

Scope Lesen Schreiben Marktplatzvalidierung
read:plugins Ja Nein Ja
write:plugins Nein Ja Ja
read:org_audit Ja Nein Nein
read:compliance_org_data Ja Nein Nein

Der Zweck des Schlüssels lässt sich damit anhand der benötigten Endpunkte bestimmen.

Die Scope-Tabelle nennt read:plugins für GET-Endpunkte einschließlich Archivdownloads und zusätzlich für die Marktplatzvalidierung. write:plugins erlaubt die beschriebenen POST- und DELETE-Endpunkte sowie ebenfalls die Validierung, erteilt aber keine Leserechte.

Die weiteren Lesescopes read:org_audit und read:compliance_org_data erlauben die GET-Endpunkte, aber keine Marktplatzvalidierung und keine Schreibaktionen. Die Tabelle macht damit unterschiedliche Zwecke eines Admin-Schlüssels sichtbar. Ein Sicherheitsinventar und eine Änderung der bereitgestellten Version benötigen nicht dieselbe Rechtekombination.

Für ein Team ist außerdem der konkrete Versionsstand wichtig. Ein überprüftes Archiv, die neueste verfügbare Fassung und die tatsächlich ausgelieferte Version können auseinanderfallen. Die Freigabe sollte erkennen lassen, welche Fassung betrachtet wurde.

Die API ist nicht für Claude-Console-Organisationen oder Organisationen mit HIPAA-Bereitschaft verfügbar. Eigenständige Skills außerhalb von Plugins fehlen im beschriebenen Inventar. Eine Liste aus der API ist daher kein vollständiges Verzeichnis aller Anweisungen und Pakete, die einzelne Mitglieder verwenden. Für die Bereitstellung an ein Team sind somit die auf dem Marktplatz vorhandenen Versionen und die ausgewählte Auslieferungsversion die relevanten Zustände. Eine Versionsbindung hält die gewählte Fassung fest.

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