GitHub kann Freigaben nach Codeänderungen verwerfen

Geschützte GitHub-Branches können erneute Reviews verlangen, wenn sich der geprüfte Code verändert. Die Einstellung gilt auch für Dateien von KI-Workflows.

Das Wichtigste in Kürze

  • GitHub kann veraltete Pull-Request-Freigaben nach Änderungen aufheben.
  • Geschützte Branches gibt es in privaten Repositorys erst ab GitHub Pro bzw. Team.

GitHub kann eine bereits erteilte Pull-Request-Freigabe verwerfen, wenn spätere Änderungen den geprüften Code verändern. Die Option gehört zum Schutz von Branches. Für Teams, die Skills, Skripte oder Workflow-Dateien gemeinsam bearbeiten, ist das eine konkrete Grenze: Eine Zustimmung kann sich auf eine frühere Fassung beziehen und muss nicht für die neue Fassung gelten.

Die Dokumentation zu geschützten Branches (Stand 3. Oktober 2026) führt mehrere Regeln getrennt auf. Dazu gehören vorgeschriebene Reviews, bestandene Statusprüfungen und die Auflösung offener Gespräche.

Eine Änderung kann die Zustimmung entwerten#

Mit der Option zum Verwerfen veralteter Freigaben hält GitHub den Zustand der geprüften Änderungen fest. Ändert sich dieser Zustand, wird die Freigabe aufgehoben. Vor dem Merge ist dann ein neues Review erforderlich. Die Dokumentation nennt dafür auch Änderungen am Basisbranch, durch die sich der Inhalt des Pull Requests verändert.

Standardmäßig gelten Schutzregeln nicht für Personen mit Administratorrechten oder der Befugnis zum Umgehen von Schutzregeln. Diese Ausnahme kann ausdrücklich geschlossen werden. Ein weiterer Unterschied betrifft den Tarif: Öffentliche Repositorys unterstützen geschützte Branches auch mit GitHub Free. In privaten Repositorys gibt es geschützte Branches erst ab GitHub Pro beziehungsweise Team; außerdem werden entsprechende Enterprise-Pläne unterstützt.

Belege und Datenstand

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